Ausführliche Chronik


1884

Der Schuhmachergeselle Söllner regte an, in Vilseck einen Gesellenverein zu gründen. Im Gasthaus Schlegl (Schlegldammer) fand am 9. Nov. 1884 die konstituierende Versammlung statt. 40 Vilsecker Bürgersöhne gründeten den Kath. Gesellenverein Vilseck. Eine stattliche Anzahl Vilsecker Bürger traten als Ehrenbürger dem neugegründeten Verein bei. Stadtpfarrer Wöhrl betraute Kooperator Hierl, den späteren Weihbischof von Regensburg, mit dem Amt des Präses. 1. Senios wurde Stadtmüller Josef Kraus. Als Vereinsaal wurde der ehemalige Tanzsaal des Gasthauses Schlegl gewählt.

1885

Kooperator Geschwendtner wurde Nachfolger für den nach Kaltenbrunn versetzten Präses Hierl.
Der Verein wird in den Verband der Gesellenvereine aufgenommen. (Diplom vom 6. März 1886)

1886

Die Vereinsstatuten wurden erstellt und eine neue Standarte angeschafft.

1887

Durch Spenden der Vilsecker Bürger, des Stadtpfarrers Wöhrl und früheren Präses Hierl konnte eine Vereinsfahne beschafft werden. Sie wurde im Mutterhaus der Armen Schulschwestern in München zum Preis von 400,- Mark angefertigt.
Am 5. Juni fand die feierliche Fahnenweihe statt. 15 Gesellenvereine waren anwesend. Die Fahne zeigt auf einer Seite das Bild des Hl. Josef und auf der Rückseite das Stadtwappen mit der Umschrift "Kath. Gesellenverein Vilseck 1887".

1888

Es wurde die 1. Theaterbühne im Vereinssaal errichtet und ein Klavier angeschafft. Eine rege Theatertätigkeit bricht an. Kulissen und Kostüme werden gekauft. Die Theateraufführungen wurden auf Jahrzehnte hinaus ein großer Erfolg.

1894

Bei der Generalversammlung am 10. Juni 1894 wurde der Gründer des Vereins, Joh. Babtist Hierl, zum Ehrenpräses ernannt. Die Theatertätigkeit hält an. Die 1. Christbaumversteigerung wird durchgeführt.

1895

Es war ein Mitgliederstand von 28 Aktiven und 51 Ehrenmitgliedern zu verzeichnen. Eine vereinseigene Kegelbahn wird im Vereinshaus eröffnet.
Herbergsvater Schlegl läßt in seinem Haus die elektrische Beleuchtung einrichten. Im Saal werden 3 Lampen angebracht. Der 1. Senior des Vereins, der Stadtmüller Josef Kraus, liefert dem Verein den Strom für 2 Lampen. Das Vereinsleben wird als sehr rege bezeichnet. Der Vermögensstand des Vereins lautet auf 79 Mark und 25 Pfennig.

1896

Eine Vereinsbibliothek wird angelegt, Turngeräte (Reck und Barren) werden angeschafft und ein neues Klavier um den Preis von 420,- DM gekauft.

1897

Bei der Neuaufnahme wird eine dreimonatige Probezeit angeordnet. Im Saal werden bauliche Veränderungen vorgenommen; eine Theaterbücherei wird eingerichtet. Von seiten der Stadt wird dem Verein anerkennenswertes Interesse entgegengebracht.
Stenokurse werden abgehalten, wofür sich die Beamten, aber die einfachen Bürger nicht interessieren.

1898

Am Feste Mariä Verkündigung fand mit Kirchenzug und Fahnenbegleitung die 1. Generalkommunion des Vereins statt. Dabei beteiligten sich sämtliche Mitglieder. Anschließend war gemeinsames Frühstück mit Fotographierung des Vereins.
Auf dem Bild waren zu sehen: Ehrenpräses Hierl, Präses Loos, Josef Kraus, Franz Maulbeck, Eschenwecker, Probst, Regler, Meier, Seegerer, Högl, Grau, Ruppert, Peißner, Eigen Schisselbauer, Schönl, Horst, Wolfinger.

1899

Der Verein nimmt mit einer Abordnung am 50jährigen Jubiläum des Kath. Gesellenvereins in Köln teil, gut ausgerüstet mit Proviant, Operngucker, Reisehandbücher und Panorama. Die Fahne samt einer Kiste mit Zylindern und Schwarzen Anzügen wurde vorausgeschickt.
Ein neues Klavier wurde angeschafft, da das alte nicht lautstark genug spielte.

1900

Zum 1. Male wird ein Theaterstück mit 3 Damenrollen aufgeführt.
Bei der Verabschiedung des Präses wird ein Feuerwerk abgebrannt. Für die Teilnahme an Festlichkeiten werden für Vereinsmitglieder 6 Zylinder hüte angeschafft.

1901

Der Verein nahm teil an der Prinzregentenfeier und am 50jährigen Stiftungsfest des Kath. Gesellenvereins München-Central.

1902

Der zum Weihbischof ernannte Gründungspräses Johann Baptist Hierl besucht das Vereinslokal. Ihm zu Ehren wurde ein Fackelzug mit 40 Fackeln abgehalten.
Der Vilsecker Gesellenverein wurde unter 37 Vereinen mit dem Prädikat "musterhaft" ausgezeichnet.

1903

Die Gründung des Burschenvereins Concordia bringt Unstimmigkeiten und Hetzereien im Verein.

1907

Herbergsvater Schlegl verlangt als Miete für Bühne und Garderober 18,- DM für den Ludwigs-Missions-Verein ab.

1909

Der Kath. Gesellenverein begeht sein 25jähriges Jubiläum mit festlichem Programm. Gründungspräses Joh. Bapt. Hierl spendet 100 Mark als Jubiläumsgeschenk.

1910

Für den Krankheitsfall wird eine Zusatzversicherung abgeschlossen. Neue Vereinszeichen werden angeschafft.

1914

Infolge des Kriegsbeginns sinkt die Zahl der Mitglieder. Von Theateraufführungen wird mit Rücksicht auf den Ernst der Zeit abgesehen. Aus der Vereinskasse werden für Liebesgabensendungen an die Soldaten 30,- DM gespendet.

1915

Das Vereinsleben geht infolge des Krieges immer mehr zurück. Alle Mitglieder stehen unter Waffen. Es kommen die ersten Todesnachrichten von gefallenen Mitgliedern. Das Präsesamt wird von Stadtpfarrer Schnabel übernommen.

1918

Herbergvater Schlegl kündigt aus Altergründen und wegen Unstimmigkeiten das Vereinslokal. Das Theaterspielen wird eingestellt. Die Versammlungen werden in verschiedenen Gasthäusern abgehalten.

1919

Im August betrug die Zahl der aktiven Vereinsmitglieder 34, der Ehrenmitglieder 56.
Stadtpfarrer Schnabl überträgt Benefiziat Haertle das Präsesamt. Der Vereinsbeitrag pro Monat beträgt 1 Mark, 50 Pfennig werden nach Köln abgebührt.

1920

Vorübergehend wird der Gasthof "Blaue Traube" zum Vereinslokal bestimmt, später der Gasthof "Zum Hirschen". Das Theaterspielen wird wieder aufgenommen.

1921

Ein Passionsspiel wird aufgeführt. Hauptdarsteller sind: Christus-Josef Kaderer; Maria-Therese Ertl; Magdalena-Margarete Weiß, spätere Frau Pröls

1922

Die Vereinsversammlungen sind gut besucht. Dem früheren Vereinslokal wird immer noch nachgetrauert.

1923

Am 11.11.23 stellte der Fußballklub einen Antrag auf Überlassung von Theaterrequisiten. Der Ausschuß beschloß einen Verleih nur an kirchliche Vereine.

1924

Das neue Vereinslokal ist nunmehr bei Kaspar Specht. Das Kolpingsblatt wird eingeführt.
Nach fortwährenden Differenzen zwischen dem Kath. Gesellenverein und dem Burschenverein wurde beschlossen, in den Gesellenverein nur noch Mitglieder Aufzunehmen, die nicht dem Burschenverein angehören.
Anlaß dazu waren auch die vom Burschenverein gestellten Forderungen.

1926

Weihbischof Hierl, Ehrenpräses und Gründer des Vilsecker Gesellenvereins, weilte in Vilseck und wurde im Verlauf eines Pfarrfamilienabends freudigst begrüßt.

1927

Die Vorstandschaft nimmt mit Fahne am 2. internationale Geselentag in Wien teil.

1928

Der Verein zählt 66 Aktive und 87 Ehrenmitglieder.
17 durchreisende Gesellen erhalten Quartier und Verpfelgung.

1931

Auschußsitzung
Tagesordnung:
Hauskauf - Der seit langem gehegte Wunsch, ein eigenes Heim zu besitzen ist überraschend schnell in Erfüllung gegangen. Nach längeren Verhandlungen wird das dem bayerischen Staate gehörige Amtsgerichtsgefängnis (ein Teil des ehem. erzbischöflichen-bambergischen Schlosses) um den Kaufpreis von 2.500,- DM erworben.
Der Verein nimmt am Katholikentag in Nürnberg teil.
Dr. Karl Brückmann schenkt einen Lüster und einen Radioapparat für das neue Gesellenhaus.
Da die Kasse wegen des Umbaus des neuen Gesellenhauses immer leerer wird, beschließt der Verein, 1000 Bettelbriefe drucken zu lassen.
Von den 12 Bewerbern für den Hausmeisterposten wurde Herr Seibold ausgewählt.
Am 19. Nov. findet die 1. Monatsversammlung im neuen Gesellenhaus statt. Als Gäste waren anwesend: Bezirksamtmann Dr. Graf aus Amberg und Bürgermeister Zielbauer. Präses Brandl gab einen Überblick über die Gründung des Gesellenvereins und den Bau des Gesellenhauses.

1932

Im Zusammenwirken mit dem Kath. Gesellenverein und einer Münchener Festspielgesellschaft wird im Angerer-Saal ein Passionsspiel 7 mal aufgeführt, an welchem sich der Verein mit 60 Personen beteiligt.
Erstmals werden Exerzitien im Gesellenhaus abgehalten. Es waren 34 Teilnehmer zu verzeichnen.
Präses Brandl befaßte sich in seinen Vortragsthemen mit netional-sozialistischer Weltanschauung nach Hitlers Buch "Mein Kampf" und Rosenbergs "Mythos des 20. Jahrhunderts".
Einen breiten Raum nimmt die Wanderfürsorge ein. Die Zahl der Durchwandernden Gesellen betrug 1929 - 26; 1930 - 56; 1932 auf Grund der Arbeitslosigkeit 92 Gesellen. Sie erhielten alle kostenlose Verpflegung.
Am 4. Dez. fand die feierliche Einweihung des Kath. Gesellenhauses durch Seine Excellenz Bischof Dr. Michael Buchberger statt. Gründungspräses Weivbischof Hierl übersandte ein Glückwunschtelegramm.
Der Gesellenverein hat nun sein eigenes Heim und es herrscht große Freude darüber bei den Mitgliedern und der Bevölkerung. Besonderer Dank hierfür gebührt H. H. Benefiziat, Präses Brandl. Ein umfangreiches Festprogramm, zahlreiche Würdenträger und Ehrengäste hoben die Bedeutung dieses Tages für den Gesellenverein und die Stadt Vilseck hervor.

1933

Kolpingsbruder Architekt Helferich hält Kurse in verschiedenen Fächern ab. 50 Mitglieder nehmen teil.
Vom 2. - 6. Juni nahm der Verein am 1. Deutschen Gesellentag in München teil.
Die Auswirkungen des Verbots dieser Veranstaltungen durch die NS-Regierung bekamen auch die Vilsecker Gesellen am eigenen Leib zu spüren.
Von der SA wurden ihnen die Kolpingshemden abgerissen, Die Banner beschlagnahmt. Durch List konnten viele Gesellen einer Entkleidung entgehen; sie kehrten die Innenseiten ihrer Hemden nach außen. Vilseck rettete seinen Banner dadurch, dass es sich einer um den Leib schlang.
Der Aufmarsch wurde durch die SA gewaltsam unterbrochen. Kolpingsöhne wurden verprügelt. In der Stadt München kam es zu einer Regelrechten Menschenjagt. Die Gesellen wurden sogar bis in ihre Unterkünfte verfolgt. Proteste wurden mit brutalen Schlägen beantwortet.

1934

Im Januar wurde das 50jährige Jubiläum des Vereins in der Form eines Kolpin- und Heimatabends gefeiert.
Das Verbot von Uniform und Abzeichen wird von der NS-Regierung bekanntgegeben.
Am 30. Jan. wird der um den Kath. Gesellenverein sehr verdiente Präses Brandl als Pfarrer nach Großschönbrunn berufen. Er wird in einer Feierstunde verabschiedet. An seine Stelle tritt Präses Ernst Häusler.
Wegen Finanzieller Schwierigkeiten ermahnt der neue Präses Häusler die Teilnehmer am 1. Deutschen Gesellentag in München, ihre Schulden für Fahrkosten und Hemden zu bezahlen.

1935

Durch das Verbot der Doppelmitgliedschaft in NS-Organisationen und Gesellenverein geht der Mitgliederstand stark zurück. Er beträgt 27 Aktive und 80 Ehrenmitglieder.
Vom Erlös der Theateraufführungen müssen 40% an das Winterhilfswerk abgeführt werden. Ein unbekannter Spender gibt dem Präses 500,- DM um dem Verein aus den größten Nöten zu helfen.

1936

Die Vereinstätigkeit geht infolge der einschränkenden Bestimmungen der NS-Regierung stark zurück. Wegen des Versammlungsverbots müssen Zusammenkünfte in die Kirche verlegt werden. Aus wohldurchdachten Gründen wurde das Kath. Gesellenhaus an die Kirchengemeinde Vilseck übereignet.
Am 31. Aug. verstarb nach schweren Leiden Gründungs- und Ehrenpräses Weihbischof Hierl.
Die ersten Mitglieder werden zur Reichswehr eingezogen.

1937

Es wird eine Vereinswallfahrt nach Altötting unternommen. Es beginnt eine Vortragsreihe über das Leben und Wirken Adolf Kolpings.

1938

Die Vereinstätigkeit geht weiterhin zurück. Es wurden nur mehr 9 Versammlungen abgehalten.

1939

Wegen Ausbruch des Krieges und wegen Einquartierung im Gesellenhaus konnten keine Versammlungen mehr abgehalten werden.

1940

Präses Häusler verläßt Vilseck. Neuer Präses wird Benefiziat Luitpold Schosser.

1941

Die Generalversammlung wird in der oberen Sakristei abgehalten. Versammlungen werden auch in der Kirche vom Landrat verboten.

1942

Die letzte Zusammenkunft wurde in der Pfarrkirche am 27. April am Josefsaltar abgehalten. Leider war dies die letzte; denn am 1. Juni wurde Präses Schosser von der Gestapo verhaftet. Ursache war die Vermeldung über die Einsegnung bzw. Beerdigung eines Polen.
Nach mehrmaligen Verhaftungen wurde Präses Schosser schließlich zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt. Die Strafe mußte er in Landsberg am Lech verbüßen.

1946

Nach dem Zusammembruch des 3. Reiches und der bedingungslosen Kapitulation wurde die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen. Nachdem die Amerikanische Militärregierung eine Vereinsarbeit gestattete. konnte am 16. Mai die 1. Versammlung im Kloster abgehalten werden. H. H. Geistl. Rat Hösl hatte dazu aufgerufen, und 32 Kolpingssöhne folgten dem Aufruf. Dabei wurde der neue Präses, Benefiziat Grötzinger, in sein Amt eingeführt. Weitere Versammlungen wurden im Kloster und in den Gaststätten abgahalten, da das Kolpingshaus mit Flüchtlingen belegt war. 11 Familien hausten im Saal auf einer Fläche. 180 qm.
Zum 1. Senior nach dem Krieg wurde Michael Koller gewählt

1947

Neuer Präses wurde, der aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrte, Herr Benefiziat Alois Hirschberger, der seit 1940 zum Kaplan in Vilseck bestellt war. (Er stand der Kolpingsfamilie vor bis zu seinem Tod am 9. Jan. 1977.)
Unterichtskurse in Schriftverkehr und Rechnen werden für die Kolpingssöhne abgehalten. Die Versammlungen wieder im Kolpingshaus statt.
Erstmals wird wieder ein Theater gespiel.

1848

Rege Vereinstätigkeit ist zu verzeichnen. Die Operette, die "Bettelprinzessin" wird mit großem Erfolg aufgeführt.

1949

Das Vereinszimmer wird als Wohnung vermietet. Die Wanderversammlungen werden eingeführt.
Diözesanpräses Böhm dankt der KF für die großzügige Spende von 500,- DM zum Aufbau des Erhardi-Hauses (Kolpingshauses) in Regensburg.
Theaterstücke, wie die "Schöne Postmeisterin" und "Heimkehr" gelangen zu Aufführung. Der Erlös wird zum Teil für die Anschaffungen neuer Glocken verwendet.

1950

Die Kolpingsfamilie fährt zu den Passionsspielen nach Oberammergau.
Es werden Wanderversammlungen abgehalten. Der Verein tritt mit 2 Operetten an die Öffentlichkeit: "Fahr'n ma Euer Gnad'n" und "Wiener Walzermädl".

1951

Erstmals finden die Versammlungen wieder im Vereinszimmer statt.
Die Kolpingsfamilie beteiligt sich am 50jährigen Stiftungsfest das Kath. Werkvolks.

1952

Präses Hirschberger hält eine Vortragsreiche über die Ehe. In Verbindung mit der Handwerkskammer Regensburg werden Kurse abgehalten. Als Theaterstücke gelangen zu Aufführung: "Flammen über Mexiko" und "Wenn ein Wiener Walzer klingt".

1953

Die 1. Ausflugsfahrt nach dem Krieg führt in die Alpen. Berufsförderungskurse werden abgehalten.

1954

Es läuft eine Vortragsreihe unter dem Thema: "Das Bild des Menschen".
Die Kolpingsfamilie zählt zur Zeit 57 aktive und 64 passive Mitglieder.
Als Theaterstücke wurden aufgeführt:"Das Opfer des Beichtgeheimnisses" und "Die schöne Müllerin".
Die Kolpingsfamilie nimmt am Bayerischen Kolpingstag und an der Einweihung des Kolpingshauses in Regensburg teil.

1955

Erstmals seit Bestehen der Kolpingsfamilie findet ein Kolpingsball statt. Es läuft ein Vortragsreihe unter dem Thema: "Christentum und Sozialdemokratie".
Die KF unternimmt eine Omnibusfahrt an den Rhein zur Kolpingsfamilie Winkel. Verbunden damit ist eine Rheinfahrt bis Koblenz. Eine Spendenaktion für die Dachreparatur des Kolpingshauses wird eingeleitet. Als Theaterstück gelangt zur Auführung: "Die Mühle im Schwarzwald."

1956

Die Kolpingsfamilie wird in das Vereinsregister eingetragen (eV). Die Eintragung erfolgt beim Amtsgericht.
Der erste Tanzkurs wird abgehalten. Eine Vortragsreihe über Atomphysik und Elektrizität steht auf dem Programm.
An der Romfahrt der bayerischen Kolpingssöhne nimmt auch eine Abordnung aus Vilseck teil.

1957

Am 50jährigen Priesterjubiläum des H. H. Geistl. Rates Josef Hösl und an der Primizfeier des H. H. Primizianten Michael Gutmann nimmt die gesamte Kolpingsfamilie teil.
Als Theaterstück gelangt zu Aufführung: "Das Liserl vom Lindenhof".
Eine Omnibusfahrt nach Österreich wird unternommen.
3 Mitglieder werden für 50jährige Mitgliedschaft geehrt und mit der Goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet.
Architekt Tippmann stiftet ein Kolpingsbild, eine Kohlezeichnung für den Kolpingssaal.

1958

Das Kolpinghaus wird gründlich renoviert. Durch viele freiwillige Arbeitsstunden wurden ansehnliche Beträge gespart.
Diözesanpräses Geistl. Rat Domvikar Böhm wird mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
Für die sehr aktive Jungkolpingsgruppe werden Zelte und Luftmatratzen angeschafft. Eine Omnibusfahrt zum Rheinfall und in die Schweiz zum Vierwaldstätter See wird unternommen.
Das Theaterstück:"Alles Wegen Günther" wird aufgeführt.
Diözesan-Altsenior Bernhard Suttner, ein gebürtiger Vilsecker, wird Mitglied der Bayerischen Landtags.

1959

Es erfolgt ein Hausmeisterwechsel. Neuer Hausmeister Georg Luber.
Die KF nimmt am Grenzlandtreffen auf der Luisenburg teil. Sie macht eine 4-Tagesfahrt in die Dolomiten.
Es werden Vorbereitungen für die 75-Jahrfeier der Kolpingsfamilie Vilseck getroffen.
Die Feier wird mit einem Festabend im Saal des Kolpingshauses eingeleitet. Die Jubiläumsansprache hielt Diözesan-Altsenior und Mdl Bernhard Suttner. Den Festgottesdienst am Sonntag zelebrierte Diäzesanpräses Böhm, verbunden mit Bannerweihe der Jubelfamilie. Das Banner wurde von einem Kolpingsmitglied Stadtkapellmeister Josef Gutmann gestiftet. Anschließend gedachten die Festteilnehmer ihrer gefallenen und verstorbenen Mitglieder am Kriegerdenkmal. Danach bewegte sich ein stattlicher Festzu zum Festplatz im Schloßhof. Unter den Teilnehmern sah man die Diözesanführung, zahlreiche Ehrengäste, 22 Kolpingsfamilien mit über 400 Kolpingssöhnen. sowie über 20 Vereine aus der Pfarrei Vilseck.
Bei der darauffolgenden Kundgebung sprach Handwerkskammerpräsident und Diözesan-Altsenior Bernhard Suttner über die fruchtbringenden Ideen Vater Kolpings.
Mit einer Bittandacht um die Seligsprechung Adolph Kolpings in unserer Stadtpfarrkirche und anschließendem gemütlichen Beisammensein am Festplatz klang die Feier aus.
Die 75-Jahrfeier war für die Kolpingsfamilie Vilseck ein Höhepunkt in ihrer Vereinsgeschichte.
Bald danach mußte sich Präses Alois Hirschberger in München einer Magenoperation unterziehen.

1960

Ehrenpräses Geistl. Rat Hösl hält eine Vortragsreihe über "Die Kath. Kirch als Vorkämpfer der Sozialen Frage".
Die Kolpingjugend nimmt am Zeltlager in Falkenstein teil.
Mitglieder der KF fahren zum Eucharistischen Kongreß nach München. Sie stellen dort Ordner ab.
Nachdem Geistlich. Rat Hösl in den Ruhestand tritt, übernimmt Pfarrer Josef Strunz die Pfarrei.
Im Kolpingssaal wird der 1. Kirchweihtanz abgehalten.

1961

Zur Aufführung gelangen die Theaterstücke:"Der verschwundene Bräutigam" und "Die zwei Halbschönen". Die Regie liegt wieder in der bewährten Hand non Josef Grau.
Eine Vortragsreihe über "Partnerwahl und Eheleben" wird abgehalten.
Kolpingssöhne helfen in mehreren freiwilligen Arbeitstunden beim Einbau der Zentralheizung im Schulkloster.

1962

Kolpingsohn Konrad Broxtemann, der 1956 vorübergehen in Vilseck arbeitete und jetzt als Entwicklungshelfer in Brasilien tätig ist, weilt zu Besuch in Vilseck. Er berichtet über die Mission in Brasilien und über seine Tätigkeit als Missions- und Entwicklungshelfer.
Die KF beteiligte sich an der Primiz eines Sohnes unserer Heimatstadt, des Neupriesters Rupert Weiß. Das Primizmahl wurde im Kolpingssaal eingenommen.
Die 2 Theateraufführungen "Der Hunderter im Westentaschl" und "Die 2 Spätzünder" konnten einen großen Erfolg verbuchen.

1963

Die Kolpingsfamilie beteiligte sich abermals an der Primiz eines Sohnes ihrer Heimat, des Neupriesters Hermann Kellner. Das Primizmahl wurde wiederum im Kolpingssaal eingenommen.
Es erfolgte in diesem Jahr die "Uraufführung" des Theaterstücks "Der verkaufte Großvater".

1964

Zum drittenmal hintereinander durfte die Vilsecker Kolpingsfamilie die Freude erleben, wieder an der Primiz eines Vilseckers teilnehmen zu dürfen, des Neupriesters Johann Stich. Der Primiziant nahm das Mahl wieder im festlich geschmückten Kolpingssaal ein. Die Bühne eignete sich wie jedesmal sehr gut für unterhaltsame Darbietung der Kinder und jugendlichen während des Festmahles.
Eine 4-Tagesfahrt ins Zillertal wird unternommen. Ein Eheseminar wird abgehalten. An mehreren Kolpingsfesten wurde teilgenommen.

1965

Präses Benefiziat Hirschberger feiert sein 25jähriges Priesterjubiläum. Als Geschenk erhält er von den Kolpingssöhnen ein Fernsehgerät.
Das Festmahl mit seinen Angehörigen, den Gästen aus seiner Heimatgemeinde Frankenberg, sowie anderen geladenen Gästen wird im Kolpingssaal eingenommen.
Die KF nimmt am 3. Internationalen Kolpingstag in Köln teil. Sie weilt auch am Grab Adolph Kolpings in der Minoritenkirche. Bundespräsident Lübke spricht zu den 60.000 Kolpingssöhnen im Müngersdorfer Stadion.
Als Vortragsreihe läuft in diesem Jahr: "Die Familie, Kernzelle des Volkes und der Kirche".

1966

Stadtpfarrer Strunz verläßt aus gesundheitlichen Gründen Vilseck. Die KF begrüßt mit den übrigen kirchlichen Vereinen den Nachfolger im Amt. Stadtpfarrer Luitpold Schosser, der in der Hitlerzeit bereits als Benefiziat und Präses ins der Pfarrei tätig war.
Im Juni fuhr die KF für 3 Tage in den Schwarzwald.
Im September startet wieder eine Vortragsreihe: "Die Erziehungsaufgaben des Vaters"
Auch 2 Theaterstücker gelangten wie alljährlich zu Aufführung: "Der Wildschütz von Bayrischzell" und "Die Pantoffelhelden"

1967

Ehrenpräses Josef Hösl feiert sein 60jähriges Priesterjubiläum.
Der indische Pater Thomas Paul gestaltet einen Kolpingsabend.
Dia-Reihen und Tonfilme werden gezeigt und Vorträge gehalten.

1968

Das Ziel der diesjährigen 4tätigen Kolpingsfahrt ist Wien.
Ein Preisschafkopf wird abgehalten.
Die KF stiftet für die Krankenhausbibliothek Bücher.
Erstmals findet der Kolpingsball an einem Samstag statt

1969

Eine Bildungsfahrt nach Weihenstephan wird unternommen, wobei die dortige Käserei besichtigt wird.
In Vorträgen wird über folgende Themen referiert: "Versklavt die Arbeit?" und "Geldangelegenheiten".
Die KF nimmt an einem Fußballturnier in Rosenberg teil und wird 1. Sieger.
Am 1. Juni starb Ehrenpräses, H. H. Geist. Rat Josef Hösl.
Das 1. Johannisfeuer der Jungkolpingsgruppe wird hiter dem Schwimmbad entzündet.
Die 4.-Tagesfahrt führ nach Südtirol.
H. H. Expositus Philipp aus Sorghof hält einen Vortrag über "Die Hölle von Verdun".
Zum Kolpingsgedenktag werden verdiente Mitglieder für 60-, 50-, und 40-jährige Mitgliedschaft in der KF geehrt.
Als Theaterstücke gelangen zur Aufführung: "Der Susi ihr Gschpusi" und "Kurbetrieb beim Kräuterblasi".

1970

Die 1. Altkleider- und Altpapiersammlung wird durchgeführt. Die KF beteiligt sich am Europatreffen der Kolpingsfamilien in Regensburg. An Fahrten werden geplant und durchgeführt: Eine 3-Tagesfahrt ins kleine Walsertal und eine Grenzlandfahrt nach Waldsassen.
Für Unterhaltung sorgt die KF durch die Aufführung folgender Theaterstücke: "Der dalkete Bua" und "Das Geheimnis auf der Alm"

1971

Die KF Vilseck wird dem Bezirksverband Amberg eingegliedert. Theologiestudent Gottsmann hielt für die KF im Schloßsaal eine "Spiritistische" Sitzung ab. Es ging dabei um Hypnose und Gedankenlesen.
Auf dem Theaterspielplan steht "Das Heiratsgenie"

1972

Die KF zählt zur Zeit 176 Mitglieder. Am Kolpingsgedenktag werden 14 Neumiglieder augenommen.
Der Verein unternimmt eine 4-Tagesfahrt nach Kärnten, Italien und Jugoslawien.

1973

Die Kolpingssöhne helfen tatkräftig mit bei der Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche: Herausreißen des Pflaster, Schuttabfahren, Wegtransport der Figuren - und spenden zusätzlich einen ansehnlichen Geldbetrag.
Ein Vortrag über Rentenversicherung und Reformgesetze findet großes Interesse.
Die Kolpingsjugend beteiligt sich am Internationalen Jugendtag in Köln.
Am Kolpingsgedenktag mit Neuaufnahme ist trotz Fahrverbots wegen der Ölkrise ein sehr guter Besuch zu verzeichnen.
Eine erlebnis- und risikoreiche 4-Tagesfahrt in die Schweiz zum Matterhorn über mehrere steile Alpenpässe hinweg wird vielen Teilnehmern in lebenslänglicher Erinnerung bleiben.

1974

Die KF nimmt teil am 4. Bayerischen Kolpingstag in Berchtesgaden.
Präses Benefiziat Hirschberger feiert seinen 60. Geburtstag - für die KF Vilseck ein freudiges Ereignis.
Stadtpfarrer Schosser kann sein 40jähriges Priesterjubiläum begehen. Die KF überreicht ein Geschenk.
Zum Kolpingsgedenktag weilt Diäzesanpräses Schraml in Vilseck. Es werden 17 neue Mitglieder aufgenommen. Ein Kochkurs wird durchgeführt.

1975

Das neuerbaute Burgstüberl wird eingeweiht. In mehr als 2200 Arbeitsstunden haben Kolpingsöhne sich im Schoß ein neues gemütliches Vereinszimmer geschaffen mit Küche, Theke und einer neuen Toilettenanlage.
Das in rustikalem Stil ausgestattete Burgstüberl ist eine Bereicherung für die gesamte Kolpingsfamilie und wird gerne aufgesucht.
An der Kolpingswallfahrt nach Rom nehmen 4 Mitglieder teil.
Es findet das 1. Amerikanische Volksfest in Vilseck statt. Die KF führt für die Kinder ein Ponyreiten durch.
Die langjährige Hausmeisterin, Frau Luber, zieht aus.
Als 4-Tagesfahrt steht diesmal Südtirol und Venedig auf dem Programm.

1976

1. Hausfasching im Burgstüberl!
Richter Klaus Pfannschmidt hält einen Vortrag über Jugendkriminalität. Notar Hermann Schad über Erbschaft und Testament. Der Mitgliederstand berägt zur Zeit 230.
Eine Kolpingsmädchen-Jungengruppe wird gegründet. Beim Kolpingsgedenktag werden 16 Burschen und 44 Mädchen aufgenommen.
Die KF beteiligt sich an der Primiz des Vilsecker Neupriesters Franz Meiler. Wegen der großen Gästezahl findet das Festmahl diesmal in der Mehrzweckhalle statt.
Die 4-Tagesfahrt geht an den Rhein und nach Holland.
Die Nachfolge von Geistl. Rat Schosser, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist, übernimmt Stadtpfarrer Georg Bauer. Am 14. September verunglückte Senior Karl Götz tödlich.

1977

Der Bezirksjugendtag des Bezirks Amberg wird in Vilseck abgehalten.
Am 1. August starb H. H. Geistl. Rat Schosser.
Am 1. Septemberg treten Wolfgang Burczyk und seine Frau Erika die Hausmeister stelle an.
Eine Spitzweckenaktion wird durchgeführt. Der Erlös von 2.913,- DM wird für die neue Orgel gespendet.
Präses Hirschberger erkrankt schwer. Er muß sich in ärztliche Behandlung ins Vilsecker Krankenhaus begeben. Von hier aus wird er nach Regensburg und später nach Donaustauf überwiesen.
Für Bischof Jobst aus Australien, einem Landsmann von Präses Hirschberger, wird ein Missionarsbazar auf dem Marktplatz veranstaltet. Der Erlös von 2.500,- DM wird dem Missionsbischot persönlich überreicht.
Ein Tanzkurs mit 15 Übungsabenden wurde abgehalten.
Die Kegelmannschaft der KF errang die Diözesan-Kegelmeisterschaft 1977.
Ziel der 4-Tagesfahrt ist Partschins in Südtirol.

1978

Am 1. Januar wird Benefiziat Hirschberger zum Ehrenpräses der KF ernannt. Am 9. Januar stirbt Päses und Vorstand Alois Hirschberger in Donaustauf. Die Beerdigung findet in seiner Heimatpfarrei Brennberg statt. Die Kolpingsfamilie und zahlreiche Pfarrangehörige aus Vilseck nahmen daran teil. 5 Busse und viele Pkws brachten die Trauergäste nach Brennberg.
Das 1. Jungkolpings-Zeltlager findet im Sommer im Heimatdorf des verstorbenen Präses in Frankenberg statt.
Stadtpfarrer Georg Bauer wird zum neuen Präses der Kolpingsfamilie ernannt.
1. Vorstand wird Herrmann Kraus.
Viel Erfolg bringt das Theaterstück: "Die Giftspritz'n vom Bründlhof".
Die 4-Tagesfahrt führt ins Pitztal.
Das 1. Starkbierfest wird im Kolpingssaal abgehalten.

1979

Beim Europa-Quiz stellt die KF Vilseck den 1. Sieger auf Bezirksebene.
Die 1. Kirwa mit Pfarrfest wird im Burghof veranstaltet unter der Regie von "Raubritter Georg".
Ein Eheseminar wird abgehalten.
Die KF zählt 308 Mitglieder.
Eine 4-Tagesfahr nach Jugoslawien zu den 2 Aushilfspriestern Mirko und Alois Krasovec wird unternommen.
Zu FAsching stellt die Kolpingsjugend ein Prinzpaar mit Garde. Die Jugendgruppe nimmt teil an Emmaus- und Nachtwanderungen.

1980

Die KF führt eine Informationsfahrt nach Straßburg zum Europa-Parlament durch. Sie fährt mit 33 Teilnehmern nach Berlin zum Katholikentag.
Auf dem Theaterprogramm steht "Der Kavalier am Steuer".
Es findet ein 1. Jugendfaschingstreff im Kolpingssaal mit 300 Teilnehmern statt.
Die 4-Tagesfahrt hat Wien zum Ziel.

1981

Für die Renovierung der Kreuzbergkirche übergibt die KF 1.000,- DM. Die KF beteiligt sich am Historischen Festzug der Stadt Vilseck anläßlich der 650-Jahrfeier der Stadt und stellt einen Festwagen mit der Burg Dagestein und den Burgbewohnern, einer Ritterfamilie. Jungkolpingsöhne tragen in mittelalterlicher Handwerkerkleidung die historischen Zunftstangen mit.
Ein Filmgerät und ein Dia-Projektor werden angeschafft.
Ziel einer 5-Tagesfahrt ist diesmal wieder Jugoslawien, die Heimat der jug. Aushilfspriester. Die Einquatierung erfolgt wie 1979 im Atombad Atomski Toplice. Die Reiseroute fürhte weiter nach Italien.
Die KF zählt 344 Mitglieder.

1982

Deutschstämmige Brasilianer, Mitglieder der KF besuchen die KF Vilseck.
Der Verein nimmt an der Inthronisation von Bischof Manfred Müller in Regensburg teil.
Eine 4-Tagesfahrt nach Köln mit Besuch des Geburtshauses Adolph Kolpings in Kerpen steht an. Von dort wird ein Abstecher nach Brüssel gemacht.
Die Kegelmannschaft wird Diözesan-Kegelmeister 1982.

1983

Auf dem Jahresprogramm steht eine Vortragsreihe über Kernenergie.
An der Feierstunde zur Erinnerung an den 1. Deutschen Gesellentag 1933 in München nehmen auch Mitglieder der Vilsecker Kolpingsfamilie teil.
Am 17. Juni wird der neue Diözesanpräses Robert Hüttner in Regensburg in sein Amt eingeführt. Eine große Abordnung beteiligt sich an den Feierlichkeiten.
Die Jungkolpingsgruppe Burschen zeltet in den Sommerferien in Waldmünchen, die Mädchen in Ensdorf.
Die KF unternimmt eine 4-Tagesfahr nach Auersmacher im Saarland. Von dort aus wird eine Tagesfahrt nach Verdun durchgeführt. Die Erneuerung der Kolpingsfahne ist gut geglückt.
Die Altkleider- und Altpapiersammlung erbrachte wieder einen guten Erlös.
Beim Kolpingsgedenktag wurden 21 neue Mitglieder aufgenommen.
Die KF zählt zur Zeit 413 Mitglieder.

1984

!Die Kolpingsfamilie wird 100!
In einem Großen Raum wird die Vorbereitung für die 100 Jahrfeier im Juni vorbereitet. Das neuzuweihende Banner stiftet Kolpingssohn Josef Schönl.

  Fortsetzung folgt!